• slider31.jpg
  • slider32.jpg
  • slider30.jpg
  • slider29.jpg
  • slider28.jpg
  • slider25.jpg
  • slider27.jpg
  • slider26.jpg
Schrift  + größer  - kleiner
Aktuelles
Fest des Hl. Vinzenz

Vom 27.-30. September eine Reise in die Aktualisierung des Charismas

Das Vinzenzfest war dieses Jahr keine Eintagsfliege; es dauerte 3 Tage lang! Nicht nur war der 27. September der Heiligentag, sondern auch der Start einer Serie von Veranstaltungen mit dem Motto „Willkommen (auch) dem Fremden“ am Gelände der Gögginger Straße.

 

img 7778

 

„Wir wollen feiern und gemeinsam den Blick auf diejenigen schärfen, die man nicht übersehen kann und die doch oft außerhalb unseres Blickwinkels bleiben.“ Das klang in der Einladung an. Begonnen hat es mit einer Reihe von Fragen an den hl. Vinzenz: Wo hat der hl. Vinzenz persönlich Fremdheit erlebt? Wo ist er Fremden begegnet? Wo sind die Parallelen mit uns? Wo habe ich mich schon als Fremder gefühlt? Diesen Fragen ist Sr. Veronika in ihrem originellen Vortrag nachgegangen. „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ war das dahinterstehende Zitat aus einem Dialog von Karl Valentin.

 

Lehrer: Was ist ein Fremder?

Max: Ja, ein Fremder ist nicht immer ein Fremder.

Lehrer: Wieso?

Max: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.

Lehrer: Das ist nicht unrichtig - und warum fühlt sich ein Fremder nur in der Fremde fremd?

Christina: Weil jeder Fremde, der sich fremd fühlt, ein Fremder ist, und zwar so lange, wie er sich nicht mehr fremd fühlt, dann ist er kein Fremder mehr.

Lehrer: Sehr richtig! Wenn aber ein Fremder schon lange in der Fremde ist, bleibt er dann ein Fremder?

Sarah: Das ist nur so lange ein Fremder, bis er alles kennt und gesehen hat, denn dann ist ihm nichts mehr fremd.

 

Damit der Fremde „alles kennt und gesehen hat“, muss er Zugänge, Mittel und Öffnungen in die Integration der neuen Umgebung erfahren. So müssen Nicht-Fremde sich Fragen gefallen lassen wie: Wo begegnet mir der Fremde? Muss er fremd bleiben? Wie lange bleibt er fremd?

 

 
Brennende Herzen für die Gemeinschaft

In den nächsten Monaten möchten wir die 4 Schwestern persönlich vorstellen, die vorigen März in den Generalrat der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Generalkapitel gewählt wurden. Sie wirken als Beratungsteam der Generaloberin. Hier stellt sich Sr. M. Rafaela Hiller vor.

sr. rafaela neu hp

Sr. Rafaela, Sie sind im März 2018 in den Generalrat gewählt worden. Ist das eine Ehrenaufgabe oder ist es eine zusätzliche Arbeit für Sie?

Beides! Eine Ehrenaufgabe ist es, weil mich die Mehrheit der Schwestern für dieses Amt gewählt hat. Aber es ist auch eine zusätzliche Aufgabe.

Was ist Ihre Position, Ihre eigentliche Arbeit in der Kongregation?

Ich bin als Oberin für 50 ältere und großenteils hilfsbedürftige Schwestern im Pflegebereich zuständig. Das ist eine Aufgabe für Leib und Seele. Da gibt es im Haus Vieles zu organisieren, Schwestern zu Ärzten zu fahren und zu begleiten, im Bedarfsfall ins Krankenhaus zu bringen und manchmal viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Ich bin von Beruf Krankenschwester, diese Berufserfahrung kommt mir sehr zu Gute. Zur Betreuung der Schwestern kommen vielfältige pflegerische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten dazu wie z.B. Besuche der Schwestern zu empfangen und zu bewirten usw. Es sind vier Pflegegruppen, die ihre jeweils eigene Dynamik haben.

 
Gögginger Straße 94 | 86199 Augsburg | Tel.: 08 21/59 77 90-0