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Aktuelles
Fest des Hl. Vinzenz

Vom 27.-30. September eine Reise in die Aktualisierung des Charismas

Das Vinzenzfest war dieses Jahr keine Eintagsfliege; es dauerte 3 Tage lang! Nicht nur war der 27. September der Heiligentag, sondern auch der Start einer Serie von Veranstaltungen mit dem Motto „Willkommen (auch) dem Fremden“ am Gelände der Gögginger Straße.

 

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„Wir wollen feiern und gemeinsam den Blick auf diejenigen schärfen, die man nicht übersehen kann und die doch oft außerhalb unseres Blickwinkels bleiben.“ Das klang in der Einladung an. Begonnen hat es mit einer Reihe von Fragen an den hl. Vinzenz: Wo hat der hl. Vinzenz persönlich Fremdheit erlebt? Wo ist er Fremden begegnet? Wo sind die Parallelen mit uns? Wo habe ich mich schon als Fremder gefühlt? Diesen Fragen ist Sr. Veronika in ihrem originellen Vortrag nachgegangen. „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ war das dahinterstehende Zitat aus einem Dialog von Karl Valentin.

 

Lehrer: Was ist ein Fremder?

Max: Ja, ein Fremder ist nicht immer ein Fremder.

Lehrer: Wieso?

Max: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.

Lehrer: Das ist nicht unrichtig - und warum fühlt sich ein Fremder nur in der Fremde fremd?

Christina: Weil jeder Fremde, der sich fremd fühlt, ein Fremder ist, und zwar so lange, wie er sich nicht mehr fremd fühlt, dann ist er kein Fremder mehr.

Lehrer: Sehr richtig! Wenn aber ein Fremder schon lange in der Fremde ist, bleibt er dann ein Fremder?

Sarah: Das ist nur so lange ein Fremder, bis er alles kennt und gesehen hat, denn dann ist ihm nichts mehr fremd.

 

Damit der Fremde „alles kennt und gesehen hat“, muss er Zugänge, Mittel und Öffnungen in die Integration der neuen Umgebung erfahren. So müssen Nicht-Fremde sich Fragen gefallen lassen wie: Wo begegnet mir der Fremde? Muss er fremd bleiben? Wie lange bleibt er fremd?

 

 
Brennende Herzen für die Gemeinschaft

In den nächsten Monaten möchten wir die 4 Schwestern persönlich vorstellen, die vorigen März in den Generalrat der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Generalkapitel gewählt wurden. Sie wirken als Beratungsteam der Generaloberin. Hier stellt sich Sr. M. Dorothee Maier vor.

sr.dorothee mini

Mein Name ist Sr. M. Dorothee Maier.

Ich bin seit 1982 Mitglied der Gemeinschaft und seit 2012 in der Mitarbeit im Generalrat tätig. Meine Ausbildung zur examinierten Krankenschwester erfolgte bevor ich den Ruf Jesu hörte und in unsere Gemeinschaft eintrat.

 

Schon in der Ordensausbildung haben mich die ursprünglichen Aussagen unseres Gründers Vincenz von Paul bewegt: „Das Kloster sind die Häuser der Kranken, das Haus, in dem die Oberin wohnt, als Zelle ein Mietzimmer, als Kapelle die Pfarrkirche, als Kreuzgang die Straßen der Stadt, als Klausur der Gehorsam." Später durfte ich diese Idee in meiner Tätigkeit im Aufbau einer Sozialstation in vinzentinischer Überzeugung verinnerlichen.

 

In meiner spirituellen Ausrichtung auf Jesu hin „Bringe den Armen die frohe Botschaft“ führte mich ein Lebensumstand in die Begleitung von inhaftierten Personen über dessen Erfahrungen ich mir über die Berufung, in der Berufung mit Randgruppen zu arbeiten, sicher wurde. Sagte nicht Jesus zum reuigen Schächer: „Heute noch wirst du bei mir im Himmelreich sein“.

 
Gögginger Straße 94 | 86199 Augsburg | Tel.: 08 21/59 77 90-0