Am 9. Mai konnten fünf Schwestern aus unserer Kongregation 60. und 65. Professjubiläum feiern.
Der Mai zeigte sich von seiner schönsten Seite und bei herrlichem Sonnenschein versammelte sich die Festgemeinde – Angehörige, Wegbegleiter und Mitschwestern, um gemeinsam mit den Jubilarinnen zu feiern.
Den Festgottesdienst in der Mutterhauskirche zelebrierte Dr. Michael Lechner, der Spiritual der Gemeinschaft. Er hatte auch die Exerzitien für die für Schwestern gestaltet, die dem Jubiläum vorausgehen.
In seiner Predigt sagte er im Blick auf die Berufung der Schwestern: „Irgendwann ist in Ihnen der Gedanke aufgebrochen, einen eigenen geistig-geistlichen Weg zu gehen; sich auf den Weg des Ordenslebens einzulassen. Und nun blicken Sie auf 60 und 65 Professjahre zurück. Sie werden dabei in Dankbarkeit erkennen, was Ihnen in diesen Jahren geschenkt wurde und was Sie an andere weitergeben konnten.“
Nach der liturgischen Feier versammelten sich die Jubilarinnen mit ihren Gästen zum Festmahl. So ist es in der Gemeinschaft gute Tradition. Nach einer kleinen Pause zum Durchatmen trafen sich alle wieder zum Gebet der Vesper. Der Tag fand schließlich einen fröhlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen. Sr. M. Adelina, eine der Jubilarinnen, hatte es sich nicht nehmen lassen, alle Kuchen für das Buffet eigenhändig zu backen.
Zwei Schwestern konnten ihr 65. Professjubiläum feiern:
Sr. M. Berchmana Brandstetter trat 1958 in die Gemeinschaft ein. Sie absolvierte die Ausbildung zur Krankenschwester und verbrachte die längste Zeit ihres Ordenslebens – über 40 Jahre – in der Klinik Vincentinum, über 20 Jahre als Stationsschwester. Auch im „Ruhestand“ galt ihre Sorge der Pflege der älteren Mitschwestern. Von 2018 an unterstützte sie fünf Jahre lang den Dienst an der Pforte in St. Vinzenz Pflege und Wohnen, wo sie auch seitdem bis heute im Konvent St. Vinzenz Wohnen lebt.
Sr. M. Werenfrieda Wagner schloss sich 1958 den Barmherzigen Schwestern an. Nach der Ausbildung zur Krankenschwester war sie in der Kranken- und Altenpflege tätig. Sie war u. a. im Krankenhaus Pfronten, im Städt. Hauptkrankenhaus, im Krankenhaus Rothach, im Altenheim Scheidegg und in der Klinik Vincentinum (insgesamt 29 Jahre) eingesetzt. Hier übernahm sie 13 Jahr lang die Dauernachtwache. Nach einer weiteren Station im Kloster St. Vinzenz in Dießen lebt sie heute in St. Vinzenz Pflege und Wohnen.
3 Schwestern haben ihre erste Profess von 60 Jahren abgelegt:
Sr. M. Adelina Strauß trat 1963 in unsere Kongregation ein. Auch sie durchlief die Krankenpflegeausbildung und absolvierte zudem die Ausbildung zur staatlich geprüften Diätassistentin. Ab 1970 leite sie 44 Jahre lang die Küche im Krankenhaus in Pfronten. Seit ihrem Umzug nach Augsburg sorgt bis heute eigenhändig dafür, dass für alle Mitschwestern und Besucher immer genügend Kuchen vorrätig ist. Heute lebt sie in Konvent St. Vinzenz Wohnen.
Sr. M. Asteria Binzer trat ebenfalls 1963 in die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern ein. Nach der Ausbildung in der Krankenpflege und ein paar Jahren in dieser Tätigkeit im Städt. Hauptkrankenhaus und Westkrankenhaus, fand sie ihre Bestimmung im Verwaltungsbereich. Der Weg führte sie von der Klinik Vincentinum zur Klinik St. Barbarbara (28 Jahre), dann über das St.-Vinzenz-Hospiz für zwölf Jahre nach Dießen ins Haus Nazareth und den Ausbildungskonvent. Heute lebt sie in St. Vinzenz Pflege und Wohnen.
Sr. M. Scholastika Peter ist auch seit 1963 bei den Barmherzigen Schwestern. Nach der Ausbildung in der Krankenpflege war sie im Städt. Hauptkrankenhaus und Westkrankenhaus tätig. Nach mehreren Jahren am Krankenhaus Pfronten führte sie der Weg über die Krankenhäuser in Legau, Illertissen und Ottobeuren schließlich wieder zurück nach Pfronten: zunächst an das Altenheim St. Vinzenz, dann den Alpenpark St. Vinzenz wieder zurück ans Krankenhaus. Seit 2014 lebt sie im Konvent St. Vinzenz Wohnen.
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