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Ach, du liebe Zeit! "Verunsicherungen" des vorigen Jahrhunderts

Ausstellung mit wertvollen Bildern der Barmherzigen Schwestern aus den 1940er bis 1960er Jahre.

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Eine interessante Ausstellung in den Räumen von Pflege & Wohnen wurde am 8. Dezember 2017 am Fest Maria Empfängnis eröffnet. Vorausgegangen war ein besonders feierlicher Gottesdienst mit Herrn Generalvikar Harald Heinrich. Es geht um Fotos der Barmherzigen Schwestern in ihren jungen Jahren, in ihrem Alltag, in den vielen Bereichen ihrer Tätigkeit. Die große Sorgfalt und Kompetenz von Frau Hildegard Zellinger-Kratzl, der Kongregationsarchivarin, hat dieses epochale Unternehmen möglich gemacht. So konnte man an historischen, z.T. verborgenen Aufnahmen gelangt, an kleine Papier-Fotografien, die durch eine akribische und achtsame Verarbeitung durch die Fa. Gretzinger Beschriftungen auf Aludibond Platten reproduziert wurden und nun die Wände in den Wohngruppen von St. Katharina und St. Barbara, sowie den Gang hier in Pflege & Wohnen verzieren und aufwerten.

 

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„Ach, du liebe Zeit, „Verunsicherungen“ des vorigen Jahrhunderts“. Der Titel der Ausstellung wurde von den Schwestern in den Stationen als Titel für die Ausstellung ausgesucht. Verunsicherung, das ist das Gegenteil von Versicherung. Gemeint ist all das, was nicht schon vorgeplant, nicht schon vorgesehen ist, nicht schon einmal gewesen ist. Bereits die Entscheidung, dass ein junges Mädchen ins Kloster geht, ist so etwas wie ein Bombenangriff in der herkömmlichen, familiären Vorstellungswelt. Verunsicherung – mit einem Schmunzeln gesagt - schafften und schaffen sie allemal, die Barmherzigen Schwestern, mit ihrer oft unkonventionellen, einfachen, erfindungsreichen aber tatkräftigen, klugen und menschenfreundlichen Art des Wirkens. Sie stehen mit beiden Füßen nahe den Bedürftigen, wo immer sie sind. Und wenn sie auch jetzt eine ruhige, sichere Zeit hier verbringen, ist ihr Herz dort bei ihnen geblieben. Und es arbeitet mehr denn je durch das Gebet. Sich selber in früheren Jahren zu sehen hat bei den Schwestern viele Gefühle erweckt, viele Erinnerungen hervorgebracht, viel Begeisterung und Gesprächsmaterial ins Klosterleben geliefert.

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